Der VFZB e.V war dabei... auf der EQUTANA OPEN Air 2010

 Der VFZB präsentierte sich und die Berberpferde auf der Equitana Open Air im Showprogramm und mit einem stimmungsvollen Messestand

 


Es waren erfolgreiche, wunderschöne Messetage  in Neuss. Am Donnerstag begann der Aufbau des Standes und der Paddocks für die Pferde. Die Aufregung stieg dann am Freitag, als die Equitana ihre Pforten öffnete und die vielen interessierten Besucher das Messegelände stürmten. Auch die folgenden Tage waren spannend und machten viel Spaß. Insbesondere möchten wir unsere
3 Neumitglieder herzlich im VFZB begrüßen!



Wir möchten allen Beteiligten, Reitern, Standhelfern und dem Organisationsteam sehr herzlich für die tolle Durchführung des Messeauftrittes danken:
  • Bärbel Heinrich und Ihrer Familie, die sich federführend um die Organisation gekümmert hat
  • den Standhelfern Silke Mees, Thomas Ludes, Tina Beissel, Tanja Hasse, Anne Erbrich, Bea Schütz, Andrea Rotert,  Maren Stuke,  Lucia Yuen, Claudia Weichsel,  Stephan Scherle und Andrea Gimmler
  • den fleissigen Reitern mit ihren unerschrockenen Pferden:
    • Petra Dürdoth mit Jahya
    • Iris-Groß- Heitfeld, Sara Groß-Heitfeld, Herbert Rövenich mit T-Namour und Hasran 
    • Corinne Rosenberg mit Naissar
    • Anne Osterhammel mit ihrem "Leihpferd" Kassy

VFZB Quadrille mit Iris Groß-Heitfeld, Petra Dürdoth, Herbert Rövenich, Anne Osterhammel, Corinne Rosenberg

Im Folgenden möchten wir Sie mit ein paar Impressionen von Stephan Scherle und 2 Teilnehmerberichten an der schönen Messe teilhaben lassen.

Vom 15.10.2010- 17.10.2010 wird der VFZB e.V. an der "Hund&Pferd" Messe in Dortmund wieder mit einem Stand und im Showprogramm teilnehmen. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns dort durch die Teilnahme mit Pferd oder am Stand unterstützen könnten!
Kontakt: Andrea Gimmler gimmler@vfzb.de
                                                                         

VFZB Stand auf der Equitana Open Air 2010                                



Petra Dürdoth mit Jayha
Als ich vom Auto aus durch die Bäume die weiße Zeltstadt im Inneren der Neusser Rennbahn aufblitzen sehe, kribbelt es schon ganz schön im Bauch.
Das erste Mal als Teilnehmer auf der Equitana Open Air!


Petra Dürdoth mit ihrem Araber-Berberwallach Jayha

Hoffentlich wird alles klappen, hoffentlich spielt das Wetter mit, hoffentlich ist mein Pony nicht so nervös, hoffentlich...
Dann läuft alles wie am Schnürchen. Das Messepersonal ist sehr nett und bringt uns zügig zu unserer Box. Mein Araber-Berberwallach Jahya ist gut untergebracht - das ist die Hauptsache.
Ich parke Hänger und Auto und gehe zum ersten von späteren gefühlten hundert Mal den Weg von den Stallungen zum Messegelände.
Dort herrscht geschäftiges Treiben. Ich versuche in dem Trubel unseren Messestand zu finden - leider ohne Erfolg.
Also erst mal zurück zum Pony. Unterwegs fällt mir ein schöner Weg auf, der ganz außen um die Rennbahn führt. Ein Gedanke, Pony geholt und los. Wir bummeln gemütlich abgeschirmt von dichten Bäumen dahin, kaum dass der Straßenlärm zu uns durchdringt.
In der Ferne wieder die weißen Zelte. Morgen werden wir mitten im Trubel drin sein. Morgen...
Jetzt reite ich erst mal entspannt dahin. Nur mit Halfter, ohne Sattel, in völlig fremder Umgebung - kein Problem. Jahya stapft zufrieden vor sich hin, Häschen kreuzen unseren Weg - Berber halt.


Petra Dürdoth mit Jahya und Iris Groß-Heitfeld mit T-Namour

Ein Berber ist aber auch das wilde Tier auf dem ich sitze, als ich am nächsten Morgen das erste Mal zu unserem Stand reite. Ein auf der Stelle galoppierendes Energiebündel, dass so aufgeregt mit der Unterlippe klappert, dass der Schaum nur so fliegt.
Beeindruckte Blicke - ich kenne das schon. Das meiste ist Show.
Als er dann beim ersten Auftritt seine Quadrillen-Kumpel links und rechts neben sich hat, fällt es ihm wieder ein: Alles nicht so schlimm.



Von da an geht‘s, fängt an Spaß zu machen und die Tage vergehen wie im Flug.
Früh aufstehen, Pferd versorgen, Kaffee, Pferd fertig machen, Reiten, Pferd versorgen, Kaffee, Gespräche führen, sich umschauen, Pferd fertig machen und alles wieder von vorne.
Dazwischen ist kaum Zeit zur Ruhe zu kommen, aber die Vorführungen klappen prima und zwischendurch schaue ich immer wieder in faszinierte Mädchenaugen, die sagen:“ Oh Mama, ist der schön!“  Klar, mein Pony passt voll ins Beute Schema kleiner Mädchen mit seiner langen Mähne und dem wilden Fury-Blick.

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Ich schaue mir aber auch gerne die anderen Pferde an. Die vielen verschiedenen Rassen und Reitweisen. Diese bunt gemischte Atmosphäre und die vielen Eindrücke machen ja eine Messe aus.

Und ich mittendrin! Toll!
Und das mit einer super Truppe. Die Stimmung ist entspannt und fröhlich und alles geht Hand in Hand. So muss es sein.


Araber-Berber Wallach Hasran und Araber-Berber Deckhengst T-Namour



Auch wenn das Wetter es uns nicht ganz so leicht macht. An einem Tag knallige Sonne, am anderen Tag ein Regenschauer nach dem anderen.



Als ein richtig kräftiger Regenschauer niedergeht, sind wir grade mit unserer letzten Vorführung fertig. Ich raffe schnell meine sieben Sachen, kann mich kaum von allen verabschieden, und galoppiere zum Stallgebäude.
Während mein Pony und ich unterwegs pitschnass werden, freu ich mich schon auf das nächste Mal!

Eure
Petra Dürdoth







                                      

Unsere Berberpferde auf der Equitana Open Air in Neuss
von Tina Beissel


Auf der diesjährigen Equitana Open Air in Neuss vom 28.-30.5.2010 präsentierte der VFZB unsere Berber und Araber-Berber mit einem Info-Stand und wechselnden Vorführungen. Ich hatte mich zur Unterstützung der VFZB-Truppe zum Standdienst für Freitagnachmittag und Samstagvormittag gemeldet.
Der Messestand und das Zelt wurden von K.W. Stöcker und Bärbel Heinrich schon am Donnerstag abend aufgebaut.
Ebenso reisten die meisten teilnehmenden Pferde und Reiter im Laufe des Donnerstag abends an.

Als ich freitagsmorgens aus dem Fenster schaue, erstirbt mein vorfreudiges Lächeln – es ist kalt, dunkelgrau, und gießt in Strömen! Ohweh!



Aber stündlich wird dann das Wetter besser und hoffnungsvoll kann ich mich um 11.30 Uhr auf den Weg nach Neuss machen.
Als ich um 13.00 Uhr am Stand ankomme, sind Naissar und Hasran/T-Namour in den beiden Panelboxen rechts und links vom Stand, Kassy und Naema stehen im Panel hinterm Zelt, alles ist schön aufgebaut und ich freu mich über das Wiedersehen all der Berberleute, die ich seit dem Berbertreffen nicht mehr gesehen hab.



Der Standdienst macht Spass, die Zeit vergeht wie im Fluge, man spricht  mit vielen Menschen und freut sich über jeden, der wirkliches Interesse hat. Die Standbesetzung ist mal größer, mal kleiner, viele helfende Hände, die Berberleute halten zusammen.
Die Pferde rechts und links wechseln, mal steht Jahya, mal Kassy im Wechsel mit Hasran, T-Namour und Naissar dort.
Einzig Jahya findet es sehr unangenehm in den Panels, somit wechseln sich später nur noch die anderen Pferde gegenseitig ab.


Viel Spaß am VFZB Stand!

Jeweils zwei Auftritte der Quadrille und der Kutsche werden pro Tag absolviert, das heißt für die Teilnehmer: den ganzen Tag Anspannung – Adrenalin rauf und runter – satteln, abreiten, schaureiten, absatteln, anspannen, warmfahren, schaufahren, abspannen… Pferde versor-gen, ich finde, das ist eine so tolle Leistung! Ich glaub, ich hätte keine Nerven dazu, muss ich gestehen…







Petra König und KW Stöcker



Es ist erstaunlich, wie ruhig und gelassen die Pferde das mitmachen. So etwas sind sie ja von zu Hause überhaupt nicht gewöhnt! Vom ruhigen, beschaulichen Landleben mitten in den Messetrubel und wechselnde Auftritte!
Ich bin begeistert und sehr stolz auf „unsere“ Berber.
Das Wetter wird nachmittags traumhaft: eitel Sonnenschein, abends haben viele einen kleinen Sonnenbrand – wer hätte das am Morgen noch gedacht?

Andrea Gimmler beim Anziehen  des Mikros

Um 20.00 Uhr schließen die Messetore und wir stellen den Grill hinterm Zelt auf. Ein großer Salat wird zu Steaks und Würstchen zusammengeschnippelt – unter erschwerten Bedingungen, denn es sind doch tatsächlich nur Plastikmesser auftreibbar! Puh, feine Gurkenscheibchen mit Plastikmessern… eine Herausforderung!
Gemütlich lassen wir den ersten Tag beim Grillen ausklingen – für den nächsten Tag ist Bombenwetter angesagt und dementsprechend viel wird los sein.
So ist es. Schon bei der Anfahrt stehe ich eine halbe Stunde in der Parkplatzschlange… Unser Stand ist um 9.30 Uhr schon wohlgefüllt.



 Das Wetter ist optimal – Sonnenschein ohne Ende mit leichtem Wind, so dass es nicht brütend heiß wird. Die Messe wird voll und voller – in den Hauptgängen kommt man nur noch schlückchenweise voran, heute finde ich es gut, dass wir etwas abseits liegen! Viele Menschen lassen sich von unseren Pferden und den Fotos zum Verweilen einladen. Viele Fragen können beantwortet werden.



Wunderbar finde ich, sogar ehemalige Besitzer/Züchter einer mir wohlbekannten Zuchtstute kennengelernt zu haben. Die immer noch große Verbundenheit zu ihren ehemaligen Stuten ist bezeichnend für Berberleute, finde ich.
Zwischen den Auftritten wirken Naema, Hasran und T-Namour auch noch bei einer Tellington-Trainings-Vorführung mit – immer willig, gelassen und ruhig. Nun begeistert sich die Tellington-Trainerinnen, wie schon Linda Tellington Jones auf der Equitana 2005 und 2007,  auch für unsere Berber…

Naema bei der Arbeit mit der Körperbandage


T-Namour im Stangenhindernis


T-Namour soll sich die Plane über seinem Kopf anschauen

Gerade T-Namour als Deckhengst hat mich sehr beeindruckt mit seinem hervorragenden Charakter – nie ist er hengstig oder unfreundlich gewesen. Er ließ sich problemlos zwischen Stuten und anderen Hengsten reiten, in der Panelbox stand er höchst gelassen bei den Stuten. Phänomenal!
Nach Messeschluss machten wir den Stand noch wetterdicht – für Sonntag war Regen und Sturm angesagt!
Ich fand meine beiden Messetage sehr schön – das gemeinsame Engagement für unsere Berberpferde macht großen Spass und nächstes Mal bin ich auf jeden Fall wieder mit dabei!

Eure Tina Beissel