Generalversammlung OMCB
Tunis 22./23. 6. 2007
Dr. Susanne Geipert (1. Vorsitzende)
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20. 6. |
8.00 17.00 |
Anreise ab Frankfurt am Main nach Tunis |
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21. 6. |
9.00-12.30 |
Sichtung der Unterlagen für die OMCB-Versammlung, vorbereitende Gespräche Bacher/Geipert |
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15.00-19.00 |
Treffen mit dem OMCB-Präsidenten Dr. El Kohen und dem tunesischen Stellvertreter der FNARC Dr. Ezzaouia, Briefing der Übersetzerin |
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22. 6. |
10.00-13.30 |
Vorstandsitzung OMCB |
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14.30-18.30 |
Besprechung der
Arbeiten und der Programme der Kommissionen |
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18.30 bis 19.30 |
Vorträge im Rahmen des OMCB
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23. 6. |
7.30-8.30 |
Sitzung mit Dr. El Kohen und dem belgischen Zuchtverband bzgl. der Vergabe der künftigen Vorstandsämter |
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9.00 |
Interview Dr. Geipert für das tunesische Fernsehen für einen Bericht über den OMCB |
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9.30-14.00 |
Generalversammlung
OMCB |
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15.00 |
Besuch eines tunesischen Adelsherren und Besichtigung von traditionellem Sattelzeug |
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18.00-20.30 |
Besuch des tunesischen Nationalgestütes für Vollblutaraber in Sidi Thabet Vorstellung einer Auswahl an Araber-, Araber-Berber- und Berberzuchthengsten, tunesisches Mongodponey Traditionelle Fantasiavorführungen |
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24. 6. |
10.00-18.00 |
Besuch der Medina von Tunis und Karthago |
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20.00-22.00 |
Treffen der deutschen Delegation und der algerischen Sekretärin Zhor Bouziane mit dem neuen Präsidenten des OMCB Dr. Anas Annabis (Tunesien) |
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25. 6. |
ab 16.00 |
Tunis – Frankfurt, Verfassung des Protokolls |
Reisebericht
Die Generalversammlung fand diesmal in Tunis, der Hauptstadt Tunesiens statt. Das tunesische Team unter Leitung von Herrn Dr. Anas Annabi hatte im Vorfeld bereits durch beste Organisation gezeigt, dass die Sitzung unter einem guten Zeichen stand und sie der Arbeit des OMCB entsprechend Anerkennung gebührten. Es waren zur Zeit der Tagung genau 20 Jahre vergangen seit der Gründung des OMCB.
Für den VFZB reisten Birgit Bacher (Zuchbuchleitung) und Dr. Susanne Geipert (1. Vorsitzende) an. Das Team wurde durch Esther Blaser (Kassenwartin des Schweizer Berberverbandes) unterstützt, die für Birgit Bacher als Übersetzerin mitkam.
Bei Ankunft am Flughafen wurden wir mit einem Schild mit OMCB-Logo begrüßt und fühlten uns somit gleich sehr herzlich empfangen. Neben dem offiziellen Programm, das in der Tabelle detailliert dargestellt ist, nutzten wir die Gelegenheiten während der Pausen und des Rahmenprogrammes, um die bestehenden Kontakte zu den anderen OMCB-Mitgliedsländern zu verbessern und neue zu knüpfen.
Besonders konnten wir die Kontakte zu
der Schweizer Delegation vertiefen und es wurden diverse Ideen besprochen, um
das Berberpferd im deutschsprachigen Raum besser darzustellen und den Züchtern
durch eine engere Zusammenarbeit einen besseren Service zu bieten. Auch
Frankreich war wie immer ein verlässlicher Partner, wenn es um die europäischen
Belange in Sachen Berberpferd ging.
Herr Gaudoas hielt auf Bitte von Dr.
El Kohen eine Gedenkrede für das verstorbene Gründungsmitglied Denis Bogros
gehalten und es wurde eine Schweigeminute eingelegt.
Die wichtigsten Ergebnisse der Sitzung waren folgende:
Wechsel der Präsidentschaft von Marokko (Dr. El Kohen) nach Tunesien (Dr. Annabi)
Anpassung der Beiträge und der Anzahl Stimmen bei den Wahlen an den registrierten Pferdebestand der jeweiligen Länder
Anpassung der Satzung an die algerische Gesetzgebung (Adressangabe etc.), Details werden im „Reglement interieur“ festgehalten, die keiner gesetzlichen Zustimmung bedürfen. Ansonsten müsste eine neue Anerkennung des OMCB beantragt werden, was sehr lange dauern könnte
Eine Richterausbildung ist für Ende des Jahres in Tunesien vorgesehen. Die Ausbildung, die 2005 in Tiaret, Algerien stattfinden sollte, konnte aus finanziellen Gründen nicht durchgeführt werden. Daher müssen die Ausbildungen aus eigenen Mitteln gezahlt werden. Die Einahmen des OMCB reichen dafür nicht aus.
Die Zahlung der Beiträge wurde vom Kassenwart angemahnt. Deutschland war das einzige Land, das bis einschließlich 2007 alle Beiträge gezahlt hatte.
Einrichtung von zwei neuen Ämtern „Kassenprüfer“ und „juristische Beratung“
Wiederholte Bestätigung des VFZB als einziger OMCB-anerkannter Verband in Deutschland
Alle zuchtbuchführenden Länder wurden angehalten, die während der Generalversammlung in Rabat 2004 vereinbarten Eintragungsmodalitäten einzuhalten (Mikrochip und Bluttypenanalsye). Deutschland und Marokko erfüllen diese Vereinbarungen bereits vollständig, die anderen Länder wollen es verbessern.
Bei der Neuvergabe der Ämter wurden folgende Mandate an den VFZB vergeben:
Vizepräsidenschaft Dr. Susanne Geipert (mit Dr. El Kohen, Marokko und Philippe Jaquelin, Frankreich). Da es nur noch drei Vizepräsidenten gibt und diese von der Generalversammlung gewählt werden, war dies eine besondere Ehre für uns.
Beisitzerin im Vorstand Birgit Bacher mit weiteren Vertretern aus den Mitgliedsländern
Kommission Richter Birgit Bacher (mit weiteren Vertretern aus allen Ländern, Vorsitz Dr. Ezzaouia, Tunesien)
Kommission Marketing und Promotion Vorsitz Dr. Susanne Geipert mit weiteren Vertretern aus Marokko und Algerien
Die Ämter im Vorstand und den Kommissionen sind insofern für den VFZB von großer Bedeutung, da darüber jeweils eine Stimme bei den Wahlen angerechnet wird. Da Deutschland einen relativ kleinen Pferdebestand hat, an den die Stimmern neuerdings gekoppelt sind, haben diese Stimmen besonders für Deutschland zusätzlich Gewicht.
Insgesamt ließ sich feststellen, dass die Ursprungsländer den europäischen Partnern mehr Anerkennung und Mitspracherecht einräumten als zuvor, was man allein an der Ämtervergabe feststellen kann. Europa wird als Partner in Sachen Berberpferd ernst genommen und angehört. Die internationale Arbeit des VFZB fand lobend vom ehemaligen OMCB-Präsidenten Herrn Dr. El Kohen und den anderen Mitgliedsländern Anerkennung. Der VFZB wurde für die Ausrichtung der zwei Weltchampionate während der EQUITANA gebührend gelobt. Die französische Delegation nimmt Kontakte zur Übersetzung des Buches über die „Legendären Pferde der Berber“ auf.
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