| Aktuelles Wissen und Artikel zu Zuchtthemen: | ||
| Charakterisierung der Berberpferde in Marokko -Deutliche Unterschiede zwischen den Regionen- Zur Charakterisierung des Berberpferdes führte Dr. Safae Melliani im Rahmen einer Doktorarbeit im Jahr 2007 sehr umfangreiche Untersuchungen an Berberpferden im Königreich Marokko durch. Die erhobenen Exterieurdaten zeigen vor allem deutliche Unterschiede zwischen den Pferden in den verschiedenen Landschaftsgebieten auf. weiterlesen --->
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An der US Universität von Kalifornien konnte ein Testverfahren zum Nachweis der Erbkrankheit Cerebelläre Abiotrophie (CA) erarbeitet werden. Die Erbkrankheit tritt sehr selten im Arabischen Pferd und seinen verwandten Rassen auf. CA Einzelgenträger sind vollständig gesund und bleiben meist unbekannt. Werden zwei CA Einzelgenträger miteinander verpaart, dann können mit einer Wahrscheinlichkeit von 25 Prozent kranke CA-Doppelgenträger auftreten. Diese Fohlen haben von den gesunden Elterntieren jeweils eine CA Erbanlage erhalten. Betroffene Fohlen leiden unter einem zunehmenden Verlust von Nervenzellen mit unkontrollierbaren Bewegungen (Ataxie), Zittern des Kopfes (Tremor) und der Gliedmaßen. Diese Ausfälle beginnen meist um die sechste Lebenswoche der Fohlen. Nicht alle CA Doppelgenträger zeigen eindeutige Krankheitsanzeichen auf. Krankheitsanzeichen werden in der Praxis bei älteren Fohlen daher in Einzelfällen auch auf Unfälle (Stürze) zurückgeführt. Meist müssen die CA Doppelgenträger aber eingeschläfert werden, selten überleben sie das zweite Lebensjahr. An der US Universität von Kalifornien ist es gelungen, die Erbanlage für CA auf dem Pferdechromosom 2 aufzudecken. Ein erstes CA Testverfahren wird dort für 50,00 USD angeboten. Es deckt gesunde CA Einzelgenträger auf und ermöglicht auch eine sichere Diagnose bei möglichen CA-Doppelgenträgern. Der Test kann an wenigen Haarwurzeln erfolgen, die Ergebnisse liegen nach Probeneingang meist schon nach 5 bis 8 Tagen vor. Weitere Informationen finden interessierte Züchter auf der Internetseite der Veterinär Fakultät der US Universität Kalifornien unter www.vgl.ucdavis.edu. Dr. Ines von Butler-Wemken |
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Die fortschreitende Schimmelfärbung wird beim Pferd international mit Gray bezeichnet. Die Erbanlage mit dominanter Genwirkung liegt auf dem Chromosom 25 des Pferdes. Seit 2008 gibt es einen Gentest, der alle G-Genträger schon im Fohlenalter sicher erkennt. |
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Ein sehr umfangreiches Lernprogramm zur Exterieurbeurteilung des Pferdes, dass bisher schon zur Zuchtrichterausbildung von den FN Pferdezuchtverbänden genutzt wurde, steht allen Interessierten auf einer CD-Rom für 49,80 Euro im FN Verlag zur Verfügung. Dass man die Beurteilung des Pferdes nicht in Kürze erfassen kann, wird nach der ersten Durchsicht der CD-Rom sicher auch dem Anfänger schnell klar. Andererseits ist die Exterieurbeurteilung des Pferdes aber auch kein Buch mit sieben Siegeln. Beruht sie doch seit vielen Generationen auf den Erfahrungswerten erfolgreicher Pferdezüchter, die heute mit den Arbeiten zur Anatomie und Genetik des Pferdes unterstützt werden. Zeit muss man sich aber schon nehmen um sich in die Grundlagen der Exterieurbeurteilung einzuarbeiten. Die CD-Rom mit dem Untertitel „multimediales Lern- und Lehrprogramm“ bietet hierzu durchaus einen sehr guten ersten Ansatz und das für alle Interessierte. Mit umfangreichen Übungen, Fotos, Darstellungen und Tests kann das Erlernte zugleich dann am Bildschirm auch umgesetzt werden. Gut praxisgerecht sind auch die ergänzenden Tipps zur Vorstellung der Pferde auf den Zuchtschauen und zur Eintragung. Weitere Hinweise zur Pferdezucht und zu den Gesetzesgrundlagen können als Einführung und Information, vor allem für Sportpferdezüchter angesehen werden. In weiterführenden Kursen wird es für einen Zuchtverband aber immer notwendig werden, die speziellen Rasse- und Typmerkmale unter besonderer Berücksichtigung der Einsatzgebiete und der Selektionsmethoden mit den Interessierten zu erarbeiten. In praxisgerechten Lehrgängen zum Beispiel, die speziell dann zur Ausbildung von Equidenpassbeauftragten, Zuchtrichtern und „Rasseexperten“ angeboten werden. Zur Einarbeitung in die Pferdebeurteilung aber bietet die CD-Rom des FN Verlags allen Pferdehaltern und Interessierten durchaus sehr wertvolle Grundlagen. Ines v.Butler-WemkenBestellbar im FN-Shop: http://www.fnverlag.de/shop/product_info.php/info/p285_Pferdebeurteilung-Horse-Evaluation.html |
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Diese Lebensnummer wird in Europa für alle Pferde einmalig vergeben und zukünftig auch in einer EU Datenbank registriert. Unsere Züchtervereinigung hat hierzu den Verbandsschlüssel 78 erhalten. Auch bei späteren Eintragungen zum Beispiel in ein anderes Zuchtbuch wird die Lebensnummer beibehalten. Auch für Pferde, die aus anderen Ländern in einen Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaft eingeführt werden, muss ab dem 1. Juli 2009 innerhalb von 30 Tagen nach Abschluss des Zollverfahrens ein Pferdepass mit der Vergabe einer 15-stelligen Lebensnummer beantragt werden. Die neue EU Pferdepassverordnung schreibt ab dem 1. Juli 2009 zudem für alle Pferde in den Staaten der EU einen Pferdepass und eine Transponder-Kennzeichnung (Mikrochip) vor. Die Transponder-Kennzeichnung gilt für alle Pferde, die nach dem 1. Juli 2009 geboren werden oder/und bis zum 1. Juli 2009 noch keinen EU Pferdepass haben. Ines v.Butler-Wemken |
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Bis zu acht Prozent aller Fohlenverluste fallen auf den Zeitraum kurz vor bis einige Tage nach der Fohlengeburt. Doch mit konsequenter züchterischer Sorgfalt lassen sich viele Abfohlverluste vermeiden. |
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Wer Pferde hält, muss dies in Deutschland beim zuständigen Veterinäramt und zusätzlich auch bei der zuständigen Tierseuchenkasse anmelden. Die Adressen gibt es bei der Gemeindeverwaltung oder bei den Landkreisämtern. Die gesetzlich vorgeschriebene Meldpflicht soll zum Beispiel bei Ausbruch einer Seuche sofortige Maßnahmen zum Schutz der Tiere ermöglichen. Weitere Infos gibt es auf den Internetseiten der Tierseuchenkassen. Wer in Schleswig-Holstein wohnt, kann sich auf der Seite des Tierseuchenfonds Schleswig-Holstein informieren, dort zahlt der Tierseuchenfonds auch eine Beihilfe von 12,78 Euro zur Pferdepassgebühr. In mehreren Bundesländern gibt es zudem Beihilfen für Pferdehalter unter anderem zu Laborkosten, zur Erkennung von Krankheiten, zu Hygieneuntersuchungen und auch zur Untersuchung von Fehlgeburten. Dr.
Ines v.Butler-Wemken |
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